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Bisher sind folgende Künstler bestätigt:

Anton Kaun

(Freitag, 29. Juli/22.30 Uhr Johanniskirche)

Anton Kaun, auch bekannt unter seinen Avataren Rumpeln oder Kaundown ist Mitglied der Console-Band und Generation Aldi. Als Videokünstler erstellte er u.a.Videos für Slut, Console, Lali Puna, The Notwist, Dis*ka, Electric Lounge Orchestra und Generation Aldi. Unter dem Künstlernamen kaundown arbeitet er als Audiovisualist für den renommierten Club Harry Klein in München oder für Bands wie Generation Aldi.
Noiseeskapaden als Klangkünstler finden ebenfalls ihren wohlklingenden Platz in seinen Oeuvre. Die Noisebands Trashcan Thrasher und Parents of Tomorrow sind zwar Vergangenheit, als Rumpeln oder Sonytony fummelt er aber weiterhin gerne live mit Audio und Video der Geräuschfraktion zu.

Anton Kaun Videostills

Ava Halves

(Stationäre Installation im Mortuarium/Kreuzgang)

Die Diainstallationen der 1971 in Nancy geborenen Wahlkölnerin sind kleine poetische Haikus. Minimalistische Arrangements zufälliger Begegnungen. Dabei ist das Thema Körper und und die physischen Spuren von Vergangenheit ein Thema, das immer wiederkehrt. Ähnlich der japanischen lyrischen Form des Haiku, kondensiert sie dabei das Denken von Zeit in eine absolute Gegenwart. Der Gedanke wird Körper und verändert diesen. Vergangenheit als Prozess. Ava Halves stellte bereits im In- und Ausland bei verschiedenen Licht- und Medienkunstfestivals aus.

BlinkandRemove

(Samstag, 30. Juli/23.00 Uhr Johanniskirche)

Das Regensburger multidisziplinäre Duo wildert in den Südlagen der Gestaltung und nimmt alles in die Hand, was bei drei nicht dem Blue-Screen-of-Death anheimgefallen ist. Ihr Arbeit erstreckt sich von klassischer Graphikgestaltung über Visuals, Videokunst, Motiongraphic Design bis hin zu paradoxen Objekten. Als Visualisten liegt der Fokus dabei auf Liveperformances und Videoprojektionen in Clubs und Galerien. Mit pulsierenden Überlagerungen und flackernden Urbanismen rhythmisieren die Visuals von BlinkandRemove nicht nur die Leinwand, sondern modulieren auch lichttechnisch den gesamten Raum.
BlinkandRemove sucht die Eleganz, aber auch den Slapstick in alltäglichen Strukturen, erzählt Schichten statt Geschichten, ist konkret und abstrakt zugleich. Mit Technicolor-Cut-Up, Puppen-Ballett und Schnittmuster-Funk spielt sich das Kollektiv so direkt ins Herz eines jeden pop-affinen Gegenwartsjunkies.

Rubbishremoved

Gerald Fiebig

(Donnerstag, 28. Juli/ca. 22.30 Uhr Johanniskirche und Uraufführung „Cross-Talk“ Samstag, 30. Juli/21.30 Uhr Johanniskirche)

Der Augsburger Audiokünstler Gerald Fiebig arbeitet mit Fieldrecording und elektroakustischer Improvisation. Seine Performance- und Installationskonzepte sind zumeist dabei immer in situ auf die spezifischen Aufführungsorte zugeschnitten.
Arbeiten von Gerald Fiebig wurden im Bayerischen Rundfunk sowie in der Sendereihe Klangkunst von Deutschlandradio Kultur gesendet. Für das Hörspiel „Letzte Bilder“ von Christoph Schwarz, der dafür beim Leipziger Hörspielsommer 2008 als Bester Autor ausgezeichnet wurde, erarbeitete Gerald Fiebig das Sound-Design. Neben einigen auf dem eigenen Label http://www.gebrauchtemusik.de veröffentlichten Alben mit dem Pop-Projekt „Jesus Jackson und die grenzlandreiter“ erschienen die CDs „The Medium is the Massacre“ (die grenzlandreiter, 2001) und „Dissecting-table“ (Gerald Fiebig/Pille Weibel, 2003) auf Mandarangan Recordings/Chicago. Im Juni 2008 erschien Gerald Fiebigs erste Soloveröffentlichung „Public Transport. Musique anecdotique in memoriam Luc Ferrari“ auf dem Label fieldmuzick.

Gleis17

(Freitag, 29. Juli/21.30 Uhr Mortuarium)

(Willi Dillschneider und Georg Stock)
Draufgängerische Hochgeschwindigkeitstour oder lyrische Bummelzugfahrt? Wohin die Reise geht, wissen die beiden Musiker beim Improvisieren nie. Die Weichen werden in voller Fahrt gestellt, Signale gerne ignoriert. Und dann gibt es noch den Halt auf freier Strecke.

Willi Dillschneider: Spielt Schlag- und Rührwerk, Federmaschine und was sich sonst noch so im Fundus seiner selbstentwickelten Klangobjekte findet. Willi Dillschneider ist ein Klangexperimentator mit vielen Jahren Erfahrung in der Jazz-Improvisationsszene. Bekannt sind seine Beteiligungen am Ensemble „Artige Musik“ und der „Gruppe Neue Musik Berlin“.
Georg Stock: Spielt Gitarre, Brummkreisel, billige Elektronik. Georg Stock spielte unter anderem im Zappa-Improvisationstrio „Behind the Mirror“ und hat lange Jahre mit dem erst kürzlich verstorbenen Zappa-Musiker Jimmy Carl Black gearbeitet.

hammerhaus

(Donnerstag, 28. Juli/ 21.30 Uhr Mortuarium und Samstag, 30. Juli/ 22.00 Uhr Johanniskirche)

Laurenz Theinert (Visual Piano)
hanfreich (Klang)
hammerhaus ist ein Audiovisualisten Duo der reinen Strukturen. Laurenz Theinert kann mit seiner Entwicklung, dem Visual Piano, in Echtzeit mit bewegter Graphik spielen. Die strenge, minimalistische Geometrie der abstrakten Bildwelten spiegelt sich in den feinen Strukturschichtungen der Klänge, Glitches und schwebenden Beats, die sein Partner hanfreich in den Raum schickt. Eine konkrete Gegenwelt die kein natürliches Geräusch kennt, als hätte Mondrian die audiovisuellen Welten von hammerhaus gemalt.

hammerhaus in session

Ludwig Berger

(Stationäre Klanginstallation „Elegia“ im Mortuarium/Kreuzgang und Samstag, 30. Juli/ 23.00 Uhr Johanniskirche)

Der Klangflaneur und Elektronikneurologe Ludwig Berger versucht in seinen Skizzen zur tonalen Lage der Nation das Atemholen nicht zu vergessen. Musik für Film und Theater ergänzen, neben seiner Arbeit als Elektropoetiker, sein Werk. Als Mitglied der national als Geheimtip unter den Geheimtips gehandelten Kombo „Radweg“ bläst er geneigten Hipstern die Frise aus der Denkmaschine, während sein Soloprojekt „Ludwig Singt“ mit eher aggressiver Zärtlichkeit versucht, Frauenherzen links liegen zu lassen.

Ludwig Berger am Ludiphon

Katja Lehmann

(Stationäre Klanginstallation „Elegia“ im Mortuarium)

Katja Lehmann studierte Regie am Wiener Max Reinhardt Seminar und hat als freie Regisseurin in Wien, Bregenz, Leipzig und Berlin inszeniert. Ihre fein recherchierten und prägnanten Regiearbeiten sind geprägt von klaren und eindeutigen Erzählungen, die die sinnliche Qualität seelischer Vorgänge transparent und direkt erfahrbar machen. Der menschliche Wunsch nach Präzision als Illusion und Motivation zugleich, ist in Ihren Arbeiten thematischer Fokuspunkt. Für die „lichtnächte“ erarbeitete Katja Lehmann zusammen mit Ludwig Berger die Klanginstallation „Elegia“, eine Auseinandersetzung mit den „Duineser Elegien“ von Rainer Maria Rilke.

Martin Krejci

(Prozessuale Noiseperformance „Autotonwertkorrektur“ am Samstag, 30. Juli/ ca. 20.00 Uhr Domplatz/Philipp-Jenningen-Platz)

Martin Krejci arbeitet als Konzeptkünstler und Musiker. Gerne auch mit anderen Künstlern zusammen. Im September 2000 gründete er das „institut für leistungsabfall und kontemplation“. Unter diesem Namen organisiert er Konzerte mit Künstlern aus unterschiedlichen Medienbereichen, im weiten Sinne elektronische Performances, unter anderem die Akademiekonzerte an der Akademie der Bildenden Künste München. Seine skulpturalen Arbeiten kreisen um die Umformung elektronischer Geräte, gelegentlich auch „Circuit Bending“ genannt. Aus der Montage von Elektroschrott und einfachsten Materialien entsteht ein ironisches Statement zur zeitgenössischen Unterhaltungsindustrie. Seine Performances und Ausstellungen waren unter anderem in der Lothringer 13, ZKMax und den Kunstarkaden, sowie im Kunstraum Innsbruck, lab30, Migrosmuseum, Volkstheater Berlin und iwf Wien zu sehen. Bei den „lichtnächten 2011 MERGEFORMAT“ zeigt Martin Krejci seine Performance „autotonwertkorrektur“, die einen Volvo940, graue Farbe und viele Kabel beinhalten wird.

Martin Krejci Elektrosmog

Manuel Rodriguez

(Stationäre Installation im Kreuzgang)

Manuel Rodriguez ist als rodrigma ein Hansdampf in allen Mediengassen. Seine Videoarbeiten sind schwere Schichten fossiler Digitalablagerungen, die sich dem Betrachter zunächst über die schiere Wucht der bildnerischen Intensität völlig verschliessen und in ihrem eigenen Universum fast anarchistisch die Faust zur visuellen Gegenkultur ballen. Whatever. It´s all in the lost frames, baby!

Videostills Manuel Rodriguez

Markus Jordan

(Stationäre Installation auf dem Domplatz/vor Johanniskirche)

Markus Jordan setzt sich seit 1996 mit den verschiedensten Aspekten des Lichtes im künstlerischen Sinn autodidaktisch auseinander. Er hat von 1997 bis 2001 eine Ausbildung als Schilder- und Lichtreklamenhersteller absolviert. Seit 2002 selbstständig mit Atelier in Ingolstadt. Seine Untersuchungen der Aggregatszustände des Lichts treibt er mit fast alchemistischer Akribie und überraschenden technischen Lösungen in spannende Inszenierungen und Installationen, die dabei immer poetisch und schwebend wirken.

Markus Jordan Magnetringe

Wolfgang Spahn

(Samstag, 30. Juli/22.30 Uhr Mortuarium)

Wolfgang Spahn lebt und arbeitet seit 1994 als Medienkünstler in Berlin. Seine Schwerpunkte liegen auf interaktiven Installationen, Videos, Projektionen und der Diamalerei. Er studierte Mathematik und Soziologie in Regensburg und in Berlin. Ebenso gründete er 1998 die Siebdruckwerkstadt „Druck Machen“ im Kunsthaus Tacheles und war Mitarbeiter im Kulturverein Schokoladen und Kunsthaus Meinblau. Neben vielen Einzellausstellungen und Auftritten mit seinen Projektionen nahm er an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Ausstellungen (z.B.: 2000 Biennale der jungen Kunst in Genua, 2005 Biennale in Prag, 2010 Biennale der Miniaturkunst in Belgrad), sowie zahlreichen Medienkunstfestivals (z.B.: PIXEL09 in Bergen, Internationales Klangkunstfest 2009 in Berlin, OHpen Surface 2009 in Malmö) teil. Wolfgang Spahn wird bei seiner Liveperformance von seinem Kollegen und Audiokünstler Martin Howse begleitet werden.

Spieltisch von Wolfgang Spahn. Photo von Thomas Gerwin.

Martin Howse 

(Samstag, 30. Juli/ 22.30 Uhr Mortuarium)

Der Engländer Martin Howse beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit spekulativer Hardware (Realdaten in offenen physikalischen Systemen), Code, freier Software und situativen Performances. Mit Schwerpunkt auf Improvisation und Interventionen, spielt er mit Grenzbereichen von Hard- und Softwarefunktionaliät und bringt diese scheinbar auf reine Funktionalität geplanten Systeme an den Rand des Absturzes, um das Ergebnis im Rahmen von Noiseerkundungen wieder an ihren eigentlichen Ursprung zurück zu zwingen. Noise ist bei Ihm Anfang und Ende eines prozessualen, kontruktivistischen Informationssystem, das notwendige Dysfunktionalität als Komplexität ausgibt.

Yahsmine Maçaira

(Donnerstag, 28. Juli/ ca. 22.00 Uhr Mortuarium)

Yahsmine Maçaira wurde 1982 in Rio de Janeiro (Brasilien) geboren und erhielt seit früher Kindheit Tanzunterricht. Es folgte ein Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim/Heidelberg. Im Anschluss war die professionelle Tänzerin an Tanzkompanien in Rio de Janeiro, Curitiba, Lissabon, Mannheim, München und Regensburg engagiert. Ihr zutiefst persönlicher Stil ist geprägt durch entgrenzte Innerlichkeit. Die zerbrechliche Körperlichkeit Ihres Ausdrucks steht in wechselseitigem Kontrast zur mentalen Stärke und Kraft ihrer tänzerischen Erzählung.

Viktorija Haderer

(Samstag, 30. Juli/ Prozessuale Performance ab ca. 22.00 Uhr Mortuarium, Domplatz, Johanniskirche)

Viktorija Haderer wurde von Minako Seki in klassischem japanischen Ausdrucktanz – Butoh – ausgebildet und war als Mitglied des Frankfurter Theaterkollektivs „Antagon“ über viele Jahre weltweit in verschiedensten Inszenierungen zu sehen. Seit einigen Jahren arbeitet sie auch als Theaterpädagogin und leitet unter anderem das alternative Theater „Zwischenraum“ in Ingolstadt, wo sie seit einiger Zeit auch lebt und arbeitet. Als Performerin sind ihre Arbeiten stets poetische Skizzen, die tief unter die Haut der condicio humana blicken und nach physischen Zwischenklängen und Echos menschlichen Erlebens und Fühlens suchen.

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